Kulmbacher Brauerei

Eku Mönchshof Kapuziner

 

Die Geschichte der Brauerei:


Der Name Kulmbach hat seit jehereinen guten Klang bei Bierkennern, und das ist kein Wunder: Schon im Altertum haben sich die Bewohner der Braukunst verschrieben, wie der Fund einer 3000 Jahre alten Bieramphore belegt, der heute als ältestes Indiz für Bierbrauen in Deutschland gilt.


Seit jeher bestimmen die Darrhauben der Mälzereien, die Brauereigebäude und die Gastronomie das Stadtbild; prägt Bier das Leben der Menschen in der Region. Noch heute stammen ein Viertel aller bayerischen Malze, die aus Gerste oder Weizen hergestellt werden, aus Kulmbach, ist jeder 2. Arbeitsplatz hierzulande mittelbar oder unmittelbar vom Bier abhängig.


Vor über 150 Jahren begann der Export von Kulmbacher Bier in alle Welt und damit der Aufschwung der Kulmbacher Brauereien. Dieser wurde auch durch den Verlust der Absatzgebiete in Mittel- und Ostdeutschland nach 1949 nicht gebremst. Nach der Wende gelang es, die Traditionsbrauereien Sternquell und Braustolz in Sachsen sowie die Bad Brambacher Mineralquellen zu übernehmen.


1996 wurden die ehemals eigenständigen Brauereien Reichelbräu, Sandlerbräu, Mönchshof und EKU unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei AG vereint. Heute führen wir die Premium-Marke Kulmbacher, die Spezialitätenmarke Mönchshof, die Weißbiermarke Kapuziner sowie die Traditionsmarke EKU als eigenständige Marken mit eigenständigen Rezepturen weiter. Diese Biervielfalt begründet den Ruf Kulmbachs als heimliche Hauptstadt des Bieres.
Chronik


1846: Gründung der Reichelbräu, Aufstieg zu
einer bedeutenden deutschen Exportbrauerei dank
der großen Nachfrage in Mittel-, Ost-, und Norddeutschland.
1878-92: Neubau der Brauerei an der Lichtenfelser Straße
1895: Umwandlung in eine Aktiengesellschaft
1926: Stadtrat genehmigt Führung des Stadtwappens im
Firmenzeichen. Kulmbacher Brauerei bis heute die einzige
Brauerei in Deutschland, die dies darf.
1932: Erster Sud des „Edelherb“, des heutigen
KULMBACHER Edelherbs.
Nach 1945: Verlust der traditionellen Absatzgebiete in Mittel- und Ostdeutschland
Ab 1950 kontinuierliche Modernisierung sowie Gründung neuer Niederlassungen nach dem Verlust der Absatzgebiete in Mittel- und Ostdeutschland
1974: Neubau der Brauerei auf dem Gelände an der Lichtenfelser Straße
1980: Übernahme der Sandlerbräu
1984: Übernahme der Mönchshof-Bräu GmbH
1987: Abfüllung des ersten selbst hergestellten Kapuziner Weißbieres
1986: Schörghuber Unternehmensgruppe übernimmt
49,9 % des Aktienkapitals
1990: Wende und Rückbesinnung auf die
Absatzgebiete in Mittel- und Ostdeutschland
Übernahme der Sternquell-Brauerei, Plauen
1991: Übernahme der Braustolz-Brauerei, Chemnitz
1994: Mehrheitsbeteiligung an den Bad Brambacher Mineralquellen
1996: Übernahme der EKU-Brauerei, Vereinigung der Marken EKU, Mönchshof, Reichel und Sandler unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei.
2002: Inbetriebnahme der neuen Bügelverschlussanlage und Neubau der Filteranlage an der Braustätte II der Kulmbacher Brauerei
Getränkeausstoß erstmal über 3 Millionen Hektoliter
2003: Übernahme der Privatbrauerei Scherdel Hof
Neubau des Sudhauses Standort Kulmbach
2005: Erwerb der Aktienmehrheit der
Würzburger Hofbräu AG



Beliebte Biere:

Kulmbacher Edelherb Kapuziner Weße EKU Pils Mönchshof Original
Edelherb Kapuziner EKU Original

Weiter Infos:

Kulmbacher Brauerei AG

Lichtenfelser Straße 9
95326 Kulmbach

Telefon: +49 9221 / 705-0
Telefax: +49 9221 / 705-292

eMail: info@kulmbacher.de

Homepage: http://www.kulmbacher.de/