Huppendorfer Brauerei

1750, ein bedeutendes Jahr der Familie Grasser und der Braukunst in Huppendorf, wie wir alle dachten. Doch bei genaueren Recherchen stellte sich heraus das schon seit über 500 Jahren in Huppendorf gebraut wird. Damals noch unter Michael Premer,. Dieser Name begleitet das Huppendorfer Brauhaus bis in Jahr 1688. 1742 heiratete ein Pankraz Grasser aus Kotzendorf eine Maria Dippold aus Huppendorf und übernahm die Wirtschaft und baute 1750 das Anwesen Huppendorf 25 aus.

Von dem drei nachfolgenden Grasserschen Generationen können wir leider keine näheren Angaben über Veränderungen am Anwesen machen. Wir vermuten, dass zu dieser Zeit mehr in die Landwirtschaft investiert wurde. Albert Grasser (geboren am 1.März 1782) hatte jedoch 7 Kinder und teilte das Anwesen unter den zwei ältesten Söhnen Johann ( der Ältere) und Pankraz auf: Johann bekam das Wirts- und Brauhaus und Pankraz den heutigen Fritzenhof und 3 weitere Flurnummern.

Jakob, der Sohn des Johann Grasser übernahm am 10. April 1896 das Anwesen/den Hof, und heiratete am 20. April des gleichen Jahres eine Kathrina Teufel aus Kotzendorf, welche Ihm am 21. April 1899 seien ersten Sohn Johann Grasser gebar. Nach längeren schlummern des Hofes fast sich Jakob nun ein Herz, und investiert sowohl in das Brauhaus als auch in das Wohnhaus mit Gastwirtschaft.

altes Brauhaus Ins Brauhaus lies er einen Gärkeller einbauen, der zum damaligen Zeitpunkt allerdings nur im Winter genutzt werden konnte, weil im Sommer aufgrund er Außentemperaturen nur im kühlen Felsenkeller vergärt werden konnte, andere Kühlmittel gab es noch nicht. Eine ebenso, im betracht des damaligen Bierausstoßes, überproportionale Investition, war das Sudhaus. Das alte Braugeschirr war komplett aus Holz gefertigt, auch das Kühlschiff. Mit der Zeit wurde es aber unbrauchbar, und es musste eine neue Lösung gefunden werden. Ein gebrauchtes Braugeschirr wurde aus Zeegendorf geholt, und wurde dort aufgrund eines Konkurses verkauft. Johann Grasser Aus Kupfer 1858 gefertigt fasste es 4000 Liter, obwohl nur für die eigenen Wirtschaft gebraut wurde. Das Kühlschiff aus Holz wurde weiterhin benutzt.

Zum Vergleich: Unser jetziges Sudhaus fasst 5200 l, der Bierausstoß wird sich ca. verhundertfacht haben. Dieses Sudhaus war noch bis nach 1966 im Gebrauch, eine dennoch beträchtliche Leistung. Den ersten Weltkrieg hindurch beziehen sich die angaben des Verfassers unserer Quellen mehr auf die Landwirtschaft, bis es in Zeiten der Inflation von 1918 bis 1923 einen Bierpreis zu erwähnen gibt: der Liter Bier stieg auf 500 Milliarden Mark. Am 20. Dezember 1924 ereilte das Anwesen eine weitere grandiose Erfindung: der elektrische Strom löste die Petroleumlampen im Haus ab Eine der letzten Veränderungen die Jakob mitbekommen sollte: am 30. März 1927 starb Jakob Grasser nach einen längeren Herzleiden. Seiner Frau Katharina wurde das Anwesen vererbt, und von der wurde es am 7. Dezember 1927 an den ältesten Sohn Johann Grasser überschrieben.

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Weitere Infos

Inhaber: Johannes Grasser
Huppendorfer Bier
Brauerei, Brennerei und Gasthaus Grasser
Huppendorf 25
96167 Königsfeld / Oberfranken

Telefon: 09207 270
Telefax: 09207 636

eMail: info@huppendorfer-bier.de

Homepage: www.huppendorfer-bier.de/